Startseite tirol kliniken Medizinische Universität Innsbruck

Labor

Mitarbeiter:

 

A. Univ. Prof. Dr. Josef Troger

 

Werner Wohlfarter, Biomed. Analytiker

 

Mag. Christof Seifarth, Biomed. Analytiker

 


Histopathologie:

 

Im histopathologischen Labor werden Gefrierschnitte bzw. Paraffinschnitte von okulären Geweben angefärbt und mikroskopisch beurteilt. Zu den wichtigsten klinischen Aufgaben zählt die histochemische Begutachtung von okulären Tumoren, etwa dem Aderhautmelanom, sowie dem Retinoblastom.
 
Hornhautbank:

 

In der Hornhautbank werden Hornhäute präpariert  und kultiviert, wobei modernste Analyseverfahren zur Verfügung stehen, etwa die Endothelzellzählung und Dokumentation mittels digitaler Kamera. Es werden jährlich etwa 50-60 Hornhäute präpariert, die der Tiroler Bevölkerung zur Verfügung stehen, wenn Hornhäute in Innsbruck nicht transplantiert werden können, werden sie anderen Kliniken im In- und Ausland zur Verfügung gestellt.

 

Forschungslabor:

okuläre Onkologie: im Zentrum der Untersuchungen steht die Kultur von Tumorzellen (Aderhautmelanome, Retinoblastome) und die immunologische Charakterisierung von primären Aderhautmelanomzellen mittels spezifischer immunologischer und immunhistochemischer Marker. Außerdem soll die Angiogenese bei intraokulären Tumoren erforscht werden und weitere Forschungsschwerpunkte sind die Untersuchung der DNA Methylierung von Tumorzellen sowie der Versuch der Etablierung einer Immuntherapie bei intraokulären Tumoren.
Pathophysiologie der Hornhaut: Schwerpunkt dieser Forschung ist der Nachweis von proinflammatorischen und proangiogenen Parametern bei entzündlichen und neovaskulären Hornhäuten sowie bei refraktiven Eingriffen.
Neuropeptide: Die Neuropeptidforschung beschäftigt sich mit der Untersuchung des Vorkommens und der Verteilung von gewissen Neuropeptiden und Chromograninen im Auge incl. des Processings von Vorstufen. Weiters soll evaluiert werden, ob gewisse proangiogene Peptide involviert sind in der Pahogenese von Neovaskularisationen in Tiermodellen und ferner ob Neuropeptide und deren Rezeptoren in der Netzhaut verändert sind bei refraktiven Pathologien. Und schließlich soll die Bedeutung von Neuropeptiden bei endogenen neuroprotektiven Mechanismen erhoben werden.
 

Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie