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Labor

Mitarbeiter:

 

 

 

Werner Wohlfarter, Biomed. Analytiker

 

Mag. Christof Seifarth, Biomed. Analytiker

 


Histopathologie:

 

Im histopathologischen Labor werden Gefrierschnitte bzw. Paraffinschnitte von okulären Geweben angefärbt und mikroskopisch beurteilt. Zu den wichtigsten klinischen Aufgaben zählt die histochemische Begutachtung von okulären Tumoren, etwa dem Aderhautmelanom, sowie dem Retinoblastom.

 


 
Gewebebank:

 

In der Hornhautbank werden Hornhäute präpariert  und kultiviert, wobei modernste Analyseverfahren zur Verfügung stehen, etwa die Endothelzellzählung und Dokumentation mittels digitaler Kamera. Es werden jährlich etwa 50-60 Hornhäute präpariert, die der Tiroler Bevölkerung zur Verfügung stehen, wenn Hornhäute in Innsbruck nicht transplantiert werden können, werden sie anderen Kliniken im In- und Ausland zur Verfügung gestellt.
 

Qualitätspolitik

 

 

 

 

 

In der Hornhautbank werden Hornhäute präpariert  und kultiviert, wobei modernste Analyseverfahren zur Verfügung stehen, etwa die Endothelzellzählung und Dokumentation mittels digitaler Kamera. Es werden jährlich etwa 50-60 Hornhäute präpariert, die der Tiroler Bevölkerung zur Verfügung stehen, wenn Hornhäute in Innsbruck nicht transplantiert werden können, werden sie anderen Kliniken im In- und Ausland zur Verfügung gestellt.

 

 

Gewebebank:

 

In der Gewebebank wird menschliches Hornhautgewebe, Lederhaut und Amnionmembran zur chirurgischen Transplantation bei Erkrankungen der Augenoberfläche präpariert und kultiviert. Dabei gelangen modernste Analyseverfahren zur Endothelzellzählung und Endothelzellqualitätsmessung zur Anwendung. Es werden jährlich etwa 50-60 Hornhäute präpariert und zum Wohle der der Tiroler Bevölkerung zur Verfügung eingesetzt.  

 

 

Die Gewebebank der Augenklinik wurde als „Hornhautbank“ gegründet und ist seit 2011 im Laborbereich der Augenklinik integriert.

 

In der Gewebebank werden menschliche Hornhautgewebe, Lederhaut und Amnionmembranen zur chirurgischen Transplantation bei Erkrankungen der Augenoberfläche präpariert und kultiviert.

 

Es kommen modernste Verfahren, wie Reinraumtechnologie, computergestützte mikroskopische Endothelzellzählung und Endothelzellqualitätsmessung, durchgehende Temperatur- und Partikelüberwachung zum Einsatz. Durch Qualitäts- und Risikomanagement ist die Gewebebank seit 2013 ISO-Zertifiziert (Aktuell ISO 9001:2015). Alle Abläufe orientieren sich nach der EU-Leitlinie der Good Manufacturing Practice (GMP) und werden alle 2 Jahre von der zuständigen österreichischen Gesundheitsbehörde überprüft.

 

Wissenswertes zur Hornhaut:

Die Hornhaut ist ein transparentes Gewebe an der Front des Auges. Durch ihre Klarheit und Brechungseigenschaften ermöglicht sie als „Fenster des Auges“ die Erfassung eines klaren Bilds. Bei Trübungen durch Infektionen, angeborene Erkrankungen oder Verletzungen des Auges kann sie diese Funktion nicht mehr erfüllen. Die Transplantation von gesundem Hornhautgewebe (Keratoplastik) ermöglicht Menschen mit solchen Trübungen die Wiedererlangung ihrer verlorenen Sehkraft. An der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie der Medizinischen Universität Innsbruck werden alle modernsten chirurgischen Methoden zur durchgreifenden oder lamellären Keratoplastik erfolgreich angewendet.

 

Wissenswertes zur Amnionmembran und ihren Einsatz in der Augenchirurgie:

Als Amnionmembran bezeichnet man die innerste Schicht der Eihaut der Fruchtblase des ungeborenen Kindes in der Gebärmutter. Als dünne semitransparente Schicht enthält sie zahllose entzündungshemmende und heilungsfördernde Botenstoffe und wir bei Entzündungen und Heilungsstörungen der Hornhaut mit ausgezeichnetem Erfolg auf die Augenoberfläche aufgenäht oder in die Hornhaut transplantiert.

 

Gewebe Anforderungsschein

 

 

Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie