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Labor

 

Histologisches LABOR:

 

Ansprechpartner:

OÄ Dr. Gertrud Haas

 

Zu den wichtigsten klinischen Aufgaben zählt die histologische Begutachtung von okulären Tumoren, etwa dem Aderhautmelanom. Weiteres können Erreger wie Pilze und Akanthamöben mikroskopisch dargestellt werden.

 

Leistungsspektrum:

  • Zytospin von Vorderkammer- u. Glaskörperaspiraten
  • Gefrierschnitte von Hornhautgewebe
  • Paraffinschnitte von Bulbusgewebe (u.a. intraokulären Tumoren)
  • Aufarbeitung von intraokulären Biopsiematerial (Herstellung Zellblock)
  • Spezialfärbungen z.B. zum Nachweis diverser Erreger oder Strukturen im Auge

  • Immunhistochemische Färbungen (intraokuläre Augentumoren)

    • Speziell: BAP-1

 

Gewebebank:

Ansprechpartner:

Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Bernhard Steger

Mag. Iris Oberauer, BMA

 

Die Gewebebank der Augenklinik wurde als „Hornhautbank“ gegründet und ist seit 2011 im Laborbereich der Augenklinik integriert.

 

Als verantwortliche Person koordiniert Priv.-Doz. Dr. Bernhard Steger in der Gewebebank die Präparation und Kultivierung von 

menschlichem Hornhautgewebe, Lederhaut und Amnionmembranen zur chirurgischen Transplantation bei Erkrankungen der Augenoberfläche.

 

Es kommen modernste Verfahren, wie Reinraumtechnologie, computergestützte mikroskopische Endothelzellzählung und Endothelzellqualitätsmessung und durchgehende Temperatur- und Partikelüberwachung zum Einsatz. Durch Qualitäts- und Risikomanagement ist die Gewebebank seit 2011 ISO-Zertifiziert (Aktuell ISO 9001:2015). Alle Abläufe orientieren sich nach der EU-Leitlinie der Good Manufacturing Practice (GMP) und werden alle 2 Jahre von der zuständigen österreichischen Gesundheitsbehörde überprüft.

 

Wissenswertes zur Hornhaut:

Die Hornhaut ist ein transparentes Gewebe an der Front des Auges. Durch ihre Klarheit und Brechungseigenschaften ermöglicht sie als „Fenster des Auges“ die Erfassung eines klaren Bilds. Bei Trübungen durch Infektionen, angeborene Erkrankungen oder Verletzungen des Auges kann sie diese Funktion nicht mehr erfüllen. Die Transplantation von gesundem Hornhautgewebe (Keratoplastik) ermöglicht Menschen mit solchen Trübungen die Wiedererlangung ihrer verlorenen Sehkraft. An der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie der Medizinischen Universität Innsbruck werden alle modernsten chirurgischen Methoden zur durchgreifenden oder lamellären Keratoplastik erfolgreich angewendet.

 

Wissenswertes zur Amnionmembran und ihren Einsatz in der Augenchirurgie:

Als Amnionmembran bezeichnet man die innerste Schicht der Eihaut der Fruchtblase des ungeborenen Kindes in der Gebärmutter. Als dünne semitransparente Schicht enthält sie zahllose entzündungshemmende und heilungsfördernde Botenstoffe und wird bei Entzündungen und Heilungsstörungen der Hornhaut mit ausgezeichnetem Erfolg auf die Augenoberfläche aufgenäht oder in die Hornhaut transplantiert.

 

Downloads:

 

Qualitätspolitik

 

Gewebe Anforderungsschein

 

 

 

Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie